Südsteiermark

Südsteiermark

Weinanbaufläche 2.340 ha

Die berühmteste Ecke der Steiermark, auch steirische Toskana genannt, hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Weinhimmel entwickelt. Die teilweise an der Grenze zu Slowenien liegende Weinstraße erlangte aufgrund ihrer umliegenden, steil abfallenden Hänge große Beliebtheit und enorme Bedeutung für den Tourismus. Aufgrund der steilen Hänge ist hier jedoch Weinanbau Schwerstarbeit. Die schieferhaltigen Böden sind maßgebend für sehr mineralische, feingliedrige und „glockenklare“ Weine.
Über Spielfeld oder Ehrenhausen gelangt man in ein Gebiet, in dem der Sauvignon Blanc die Hauptsorte bildet. Dieser wird als klassisch fruchtbetont im Stahltank ausgebaut oder als Lagenwein mit höheren Gradationen im Holzfass gereift angeboten. Der Welschriesling ist bekannt für seine fruchtige und leichte Note. Gelber Muskateller, Morillon, Chardonnay und Weißburgunder runden die Produktpalette der Südsteiermark ab.
Westlich von Leibnitz schließt das Sulmtal mit Kitzeck, Sausal, Heimschuh und Seggauberg an, wo man bei St. Johann, Arnfels und Leutschach wieder ins Kernland rund um Gamlitz zurückkommt.